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Hunderte WordPress-Seiten bequem verwalten mit dem Nested-Pages-Plugin

von Gino Cremer / Zuletzt aktualisiert vor 3 Tagen / Allgemein / Wordpress / 6
Auch wenn in Kürze der neue Gutenberg-Editor Einzug in die WordPress-Welt hält: Das Verschachteln, Erstellen und Verwalten von statischen Seiten ist weiterhin in WordPress unbequem. Wir zeigen, wie man mit dem Plugin "Nested Pages" in Windeseile Seiten erstellen, verschieben, verschachteln und verwalten kann. Mit Drag & Drop und wenig Mühe!

Das Plugin „Nested Pages“ lässt sich kostenlos im WordPress-Plugin-Verzeichnis laden. Das Plugin „pimpt“ so gesehen den klassischen und altbekannten WordPress-Seitenbaum.

Seiten per Drag & Drop verschieben und verschachteln

So gesehen das Herzstück des Plugins ist das bequeme Verschieben via Drag & Drop. Doch nicht nur die Reihenfolgen lassen sich damit deutlich bequemer als mit Bordmitteln anpassen. Die Seiten lassen sich durch einfaches „Ziehen und loslassen“ beliebig anderen Seiten unterordnen. Die oft mühsame Änderung von Eltern-Kind-Beziehungen wird damit zum Kinderspiel.

Hinweis bezüglich der Option "Seitenreihenfolgen anpassen" bei Einsatz der Benutzergruppe "Redakteur"

Wenn ebenfalls Benutzer der Rolle "Redakteur" (Editor) die Seitensortierung via Drag & Drop benutzen sollen, muss das explizit in den Einstellungen unter Einstellungen > Nested Pages so angehakt werden. Anderenfalls ist es nur den Administratoren erlaubt, Reihenfolgen anzupassen. Alle anderen Funktionen stehen wiederum ebenfalls den Redakteuren zur Verfügung.

Mehrere Seiten in Sekunden anlegen

Ebenfalls praktisch: Das Anlegen von mehreren Seiten in einem Rutsch ist ebenfalls vorgesehen. Gerade zum Start von Webprojekten ist das äußerst praktisch – wer schonmal die Ehre hatte einen Seitenbaum von fast 100 Seiten einpflegen zu dürfen, weiß, wovon ich rede. 

Mehrere Unterseiten gleichzeitig erstellen

Ebenfalls problemlos möglich: Das gleichzeitige Erstellen mehrerer Unterseiten für ein und dieselbe Eltern-Seite.

Seiten duplizieren / klonen

Ebenfalls praktisch: Seite klonen – Dieses Feature ermöglicht es ganze Seiten inklusive aller Felder (und inklusive aller Custom-Fields insofern ein Plugin wie „Advanced Custom Fields“ genutzt wird).

Gibt es trotzdem eine "klassische Ansicht"?

Ja. Wer Hin und Wieder doch die normale "WordPress-Standard-Ansicht" nutzen möchte, kann links im WordPress-Adminbereich den Link "Standard Seiten" auswählen. Dann erhält man wie gewohnt die normale Ansicht. Das ist sogar je nachdem praktisch, zum Beispiel wenn man über das Zusatz-Plugin "WPML" verschiedene Sprachversionen pro Seite verwalten möchte.

Je nach Beitragstyp muss das in den Einstellungen allerdings noch freigegeben werden. Bei Seiten ist das standardmäßig aktiviert. Für eigene Beitragstypen ("Custom Post Types") ist das aber nicht unbedingt der Fall. Kann aber durch ein Setzen eines Häkchens in den Einstellungen dann nachgeholt werden.

Fazit: Einmal genutzt, will man es bei komplexen Seitenbäumen kaum mehr missen

Nested Pages hat sich in unserem Agentur-Alltag mittlerweile auf Kundenseite bewährt. Gerade wer sehr komplexe CMS-Webites mit tief verschachtelten Strukturen und zahlreichen Seiten verwalten muss, kann aufatmen. Aber nicht nur nach Onlineschaltung, sondern bereits zu Beginn eines Webprojektes ist das Plugin Gold wert. So lässt sich auch im laufenden Prozess problemlos der gesamte Seitenbaum umstrukturieren und anpassen. Ohne Zauberei und wildes Gefluche.

Zum Plugin: https://de.wordpress.org/plugins/wp-nested-pages/


Gino Cremer

Ich bin Geschäftsführer der auf Weblösungen spezialisierten Agentur Pixelbar aus dem belgischen Eupen.

Ich habe langjährige Erfahrung mit CMS-basierten Kundenprojekten, vornehmlich auf WordPress-Basis und bin ein Webdesigner der ersten Stunde.

Daneben arbeite ich auch als Dozent und Berater am WIFI Wien im Bereich Social Media und Webdesign.

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6 Kommentare

  1. Herbert

    Hui, Gino, sehr spannend! Eine Frage zur internen Struktur: Nutzt das PlugIn die nativen WordPress-Strukturen, um die damit erstellten Seitenhierarchien abzubilden, oder wird eine eigene Struktur zum Ablegen der Seitenbeziehungen verwendet? Sprich, wenn ich das PlugIn aus irgendeinem Grund wieder deinstallieren müsste, bleiben alle Hierarchien bestehen oder muss ich dann neu anfangen?
    Vielen Dank und viele Grüße!

    • Hallo Herbert. Das Plugin ist an sich nur „drüber gestülpt“ um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. „Unter der Haube“ bleibt alles beim Standard. Sonst wäre das für uns auch keine option gewesen. Anders ausgedrückt: Ist das Plugin weg ist alles wieder Standard.

    • Hallo Hans, ich kann mir vorstellen, dass ein Datenbank-Caching-Plugin helfen kann die Datenbank-Requests zu reduzieren. Allerdings liegt in der Tat in der Anfrage-Logik des Plugins „der Hase im Pfeffer“: Alles wird via schön via Drag & Drop geregelt und im Hintergrund via „Ajax“ an die Datenbank übermittelt. So hat man immer live das richtige Resultat. Was bei einfachen Datenbank-Anfragen wie dem Verändern einer Reihenfolge kaum Auswirkungen haben dürfte, kann bei anderen Operationen aber schon kräftig die Datenbank beanspruchen (z.B. das Klonen komplexer mit zahlreichen Meta-Feldern bespickter Seiten oder das Hinzufügen und Veröffentlichen zahlreicher Seiten gleichzeitig).

      Du könntest mal über das Plugin „Query Monitor“ (https://de.wordpress.org/plugins/query-monitor/) prüfen wie das Plugin genau die Anfragen sendet. Das Resultat wäre interessant. So kann man mal schauen, an welcher Stelle ein Cache Sinn machen würde (wobei ich denke, dass höchstens das Plugin selber die Anfragen gruppiert an die DB senden könnte statt einzeln – ein Cache hilft kaum, da es ja jedes mal neue Informationen sind).

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