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WordPress Alternative „Kirby“: Pfiffiges CMS ganz ohne Datenbank!

von Gino Cremer / Zuletzt aktualisiert am 19/08/2016 / Webdesign / Wordpress / 18
In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Screenguide" stieß ich auf eine interessante Alternative zu WordPress: Kirby (http://getkirby.com) ! Das CMS von Bastian Allgeier ist kompakt, schnell aufgesetzt, kommt gänzlich ohne Datenbank aus, ist einfach zu bedienen und zu füttern und ideal für zahlreiche Einsatzfälle. Hier ein erster Erfahrungsbericht.

CMS wie WordPress oder Typo3 sind für viele Fälle überdimensioniert

Es muss nicht immer WordPress sein. In vielen Fällen ist der Einsatz von WordPress absolut überdimensioniert. Zum Beispiel wenn der Kunde eh nur alle Schaltjahre seine Inhalte aktualisieren möchte oder wenn der Kunde nur ein paar Nachrichten in einer „Aktuelles“-Rubrik veröffentlichen möchte. Warum dann auch mit Kanonen auf Spatzen schießen und einen „Totschläger“ wie WordPress oder Typo3 einsetzen?

10 Vorteile von Kirby im Überblick

1. Schnelle Installation

Sicher, auch ein WordPress ist für geübte User schnell eingerichtet. Dennoch: Lädt man alle Dateien von Kirby auf den Webspace hoch, war es das schon. Keine Datenbank, kein „Befüllen“. Alles ist fertig. In Sekunden.

2. Sehr geringe Anforderungen an Webspace und Server

WordPress und vorallen Dingen Typo3 verlangen einem Server so einiges ab. Kirby hingegen ist sehr genügsam und läuft problemlos auch auf schwachbrüstigen Serverkonfigurationen.

3. Keine Datenbank notwendig

Kirby ist ein CMS auf Datei-Basis. Für viele Einsatzzwecke ist das absolut ausreichend. Eine Datenbank wird nicht benötigt. Gerade in Bezug auf Backups macht das die Sache einfacher. Zudem sind Systeme auf Datenbank-Basis in der Regel deutlich langsamer wenn es um die Auslieferung der Seiten geht. Es sei denn man schafft mit „Caching-Plugins“ Abhilfe. Alles nicht notwendig bei Kirby.

Übrigens: Da keine Datenbank benötigt wird, ist Kirby zudem deutlich sicherer! Wer es trotzdem braucht: Kirby lässt sich spielend einfach an eine MySQL-Datenbank anbinden.

4. 100% Zugriff auf den Website-Quellcode

Wer eine statische Website auf Basis von HTML und CSS aufbauen kann, wird sich mit Kirby schnell zu Hause fühlen: Das „Templating“ ist super einfach und man hat 100% Zugriff auf den gesamten Quellcode.

5. Auch für PHP-Einsteiger einfach nutzbar

Kirby setzt auf PHP. Doch selbst PHP-Einsteiger werden super schnell klar kommen. Oftmals kann man kleine Schnippsel – bei Kirby „Snippets“ genannt – einsetzen um schnell ans Ziel zu kommen.

TIPP: Übrigens hat der Entwickler ein ganz tolles „Cheat Sheet“ veröffentlicht. Dieses Dokument führt auf zwei A4 Seiten alle vorhandenen Variablen auf plus entsprechender Zusatz-Erklärungen. Optimal zum Ausdrucken!

6. Toll und einfach dokumentiert

Kirby ist sehr gut dokumentiert. Wenn man der englischen Sprache etwas mächtig ist, bekommt man eine einsteigerfreundliche Doku, die keine Wünsche offen lässt.

7. Markdown-Unterstützung

Kirby unterstützt „Markdown“. Die Auszeichnungssprache „Markdown“ erlaubt es ohne HTML-Kenntnisse Inhalte optimal zu strukturieren. Eine Raute # gefolgt von einem Text, wird automatisch in einen H1-Titel umgewandelt. Zwei Rauten ## bilden einen H2-Untertitel, usw. Auch Listen, Links und Passagen in Fett lassen sich so schnell erstellen – ganz ohne HTML.

8. Struktur der Website in „Null Komma Nix“ erstellt

Anhand von Ordnern und darin enthaltenen Text-Dateien kann man in Windeseile seine Website-Struktur aufbauen. Setzt man Nummern wie 01 oder 02 in den Ordner-Namen, sortiert Kirby automatisch die Seiten und zeigt sie in der Navigation bzw. im Menü auf der Website. Möchte man eine Seite nicht im Menü haben? Kein Ding, einfach die Zahlen weglassen (siehe Beispiel unten für „error“ und „home“). So einfach ist Kirby gestrickt.

TIPP: Auch moderne „One Pager“ (einseitige Mini-Websites) lassen sich mit Kirby bauen. Die Ordner, Unterordner und darin enthalteten Dateien schaffen Ordnung und bezeichnen dann keine Unterseiten, sondern einzelne Abschnitte des One-Pagers. Bastian Allgeier hat eine tolle Anleitung in seinem Blog veröffentlicht, wie man mit Kirby einen One-Pager bauen kann.

9. Mehrsprachige Websites ohne viel Aufwand und ohne Extra-Plugins!

Ein weiterer Pluspunkt: Kirby erlaubt die Erstellung von mehrsprachigen Websites und das ohne sich ’nen Ast abzubrechen. Während bei WordPress aufwändig Plugins installiert und eingerichtet werden müssen, geht’s bei Kirby einfach.

Soll eine Website beispielsweise in zwei Sprachen (Englisch und Deutsch) bereitgestellt werden, reicht es in der Konfiguration die Mehrsprachigkeit zu aktivieren, zwei Text-Dateien anzulegen, die Sprache mit in den Dateinamen aufzunehmen und die Inhalte entsprechend anzupassen. Fertig. Auch ein „Sprachumschalter“ ist in Windeseile erstellt. Was will man mehr?

Gerade bei kleinen statischen Websites auf HTML+CSS-Basis steht man schnell vor dem Problem wie man mit Mehrsprachigkeit umgeht, sobald der Kunde dies wünscht. Kirby ist sogar WordPress einen dicken Schritt voraus, da „ab Werk“ einer mehrsprachigen Website Rechnung getragen wird. Ohne Zusatz-Plugins!

10. Inhalte bearbeiten wie mit einem „richtigen“ CMS dank „Kirby Panel“

Kirby kann mit „Kirby Panel“ ausgestattet werden. Das ist eine Zusatz-Erweiterung, um alle Inhalte bequem über eine Weboberfläche zu bearbeiten. Diese ist sogar für Mobilgeräte optimiert.

Nachteile und Einschränkungen von Kirby

Neben den zahlreichen Vorteilen, gibt es ein paar Einschränkungen, die erwähnt werden sollten. An dieser Stelle sei jedoch gesagt, dass diese gerade bei kleineren Webprojekten kaum ins Gewicht fallen.

Kirby ist nicht kostenlos…

…und das ist auch gut so. Kirby wird im Gegensatz zu WordPress nicht von einer Heerschar an Entwicklern weiterentwickelt. 30 Euro verlangt der Entwickler Bastian Allgeier pro Website. Bei all der Zeit, Mühe und Energie, die der deutsche Entwickler in dieses tolle CMS steckt, muss einem das einfach etwas wert sein. Rein technisch betrachtet, könnte man Kirby auch ohne diese Zahlung nutzen. Allerdings weist Bastian Allgeier klar drauf hin, dass das nicht zulässig ist. 30 Euro sind aber mehr als fair für dieses tolle CMS.

Eingeschränkte Anzahl an Plugins, Themes und Erweiterungen

Während WordPress mit tausenden von Erweiterungen trumpfen kann, sieht es bei kleinen CMS meist deutlich magerer aus (logisch). So auch natürlich bei Kirby. Allerdings sollte man sich eh die Frage stellen, ob Kirby dann auch die richtige Wahl ist, wenn man plötzlich einen kompletten E-Shop für einen Kunden aufsetzen soll (auch wenn es theoretisch tatsächlich ginge). Dennoch: Für Kontaktformulare, Brotkrumen-Leiste, Google-Maps-Integration oder zahlreiche weitere oft gefragte Anforderungen gibt es bereits passende Erweiterungen.

An dieser Stelle sei zudem gesagt: Plugins lassen sich für Kirby ganz einfach schreiben. Warum nicht der Community etwas Gutes tun und Entwicklungen zur Verfügung stellen?

Übrigens sieht es Punkto Themes genauso aus: Während Systeme wie WordPress tausende kostenloser Themes zur Verfügung stellen, sind es bei Kirby nur eine Handvoll. Das System richtet sich also klar an Entwickler maßgeschneiderter Websites.

Fazit: Kirby ist eine Top-Wahl für kleine bis mittlere Websites ohne viel Schnick-Schnack. Gerade für Websites, die man sonst mühsam statisch nur mit HTML und CSS aufgebaut hätte, bietet sich Kirby an: Es ist leicht zu erlernen, die Websites werden rasant ausgeliefert und flexibel ist es auch noch. Mehrsprachigkeit ist kein Problem und der Kunde kann bequem Inhalte ändern. Was will man mehr?

Zur Website von „Kirby“


Gino Cremer

Ich bin Geschäftsführer der auf Weblösungen spezialisierten Agentur Pixelbar aus dem belgischen Eupen.

Ich habe langjährige Erfahrung mit CMS-basierten Kundenprojekten, vornehmlich auf WordPress-Basis und bin ein Webdesigner der ersten Stunde.

Daneben arbeite ich auch als Dozent und Berater am WIFI Wien im Bereich Social Media und Webdesign.

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18 Kommentare

  1. Roy Erdling

    Ich sehe die Lizenz nicht als fair an, zum einen wird der Preis (derzeit 15,- EUR für nicht kommerziell und 79,- EUR kommerziell zzgl. Steuern) pro Webseite nicht nur einmal fällig sondern jedes mal wenn die Hauptversionsnummer nach oben geht (z.Bsp. 2.x nach 3.x) und man aus Sicherheitsgründen mitziehen will/muss, zum anderen soll man für jede SubDomain oder Ordner in der man das Teil installiert hat auch nochmal zahlen. Über eine personenbezogene/organisationsbezogene Lizenz hätte ich nachgedacht aber so eben nicht.

    Dann zu deiner Anmerkung man solle doch selbst was zur Verfügung stellen wenn das derzeitige Angebot an Plugins/Themes nicht zusagt, hier scheint wohl der Traum eines jeden Unternehmens zu Grunde zu liegen: Die Kunden zahlen nicht nur für das Angebotene Produkt sondern verbessern es ggf. auch noch auf eigene Kosten. Dann weiterhin schöne Träume ;)

    • Kai Müller

      Diese negative Sichtweise teile ich nicht. Wenn das Tool hält was es verspricht, nämlich eine unkomplizierte schnelle Umsetzung mit guter Performance auf günstigen Webhosts, spricht meiner Ansicht nach nichts gegen die Bezahlung der Framework-Entwickler!? Neue Major-Releases mit tollen Features müssen übrigens auch erst mal entwickelt werden. – Das zugrunde liegende Toolkit, auch ein mächtiges Werkzeug, steht übrigens unter MIT License (MIT).

  2. Hi Gino,
    mir fällt hier in den Kommentaren auf, dass die Links aus den URLs entfernt sind. Hat es einen Grund? Wie sollte ich mich mit dir gut vernetzen, denn das gehört zum Blogging bekanntlich dazu. Ich hoffe, dass du mir dazu etwas sagen kannst :)

    Nun zum Hauptthema Kirby CMS. Also ich liebäugelte damit bereits, aber dann sah ich auch die Kosten, die auf mich als den potentiellen Nutzer zukommen. Dass es etwas kostet, kein Problem, dafür muss es noch mehr können. Es muss noch mehr erweitert werden können als es gerade ist.

    Selbstverständlich schätze ich die Arbeit der jeweiligen Developers sehr und ich kann es mir gut ausmalen, welche Fähigkeiten man da als Entwickler haben muss. Schliesslich erwarten die Nutzer vielleicht ein paar neue Funktionen oder ähnliches.

    Ich liebe ja OpenSource und da es so ist, würde ich Kirby nicht käuflich erwerben wollen. Es ist kein Bedarf, da meine Projekte grösser sind und mehr Möglichkeiten bieten sollen. Wegen Webhosting ist das das kleinste Problem, da bin ich mit dem Power Managed Server ausgestattet, wo alles, was php-basiert ist, zum Laufen gebracht werden kann.

    Dein Bericht ist recht interessant, aber eben ich wäre kein Kunde dieses CMS. Da sind mit lieber solche wie GRAV, HTMLy, Yellow, Bludit und Mecha CMS. Sind Flat File CMS-Systeme und laden auch schnell im Frontend, meiner Erfahrung nach. Sagen dir diese CMS etwas?

    • Hi Alex. Mit den Links hast du vollkommen Recht. Wir sind gerade im Begriff die Website aufzumöbeln, dann werden wir das in der neuen Fassung auf jeden Fall berücksichtigen. Was deine Ansicht zu Kirby anbelangt, kann ich auch das 100% nachvollziehen. Ich selber habe mir vor Kurzem auch GRAV mal angeschaut. Die Funktionsweise ist sehr ähnlich, auch wenn GRAV meiner Meinung nach eine deutlich steilere Lernkurve noch hat. Dennoch: GRAV ist kostenlos, sauber aufgesetzt und mindestens genauso schlank. Mittlerweile wimmelt es ja nur so vor Flat-File-CMS. Das ist ja ein ganzer Bereich für sich. Betrachtet man aber mal nur die Kosten finde ich 79 Euro sicher nicht wenig, aber für gute Software weiterhin angebracht. Zumindest für Software wo Entwickler hauptberuflich für grade stehen müssen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Kunden gerne ein solches System bezahlen, wenn man ihnen die intuitive Oberfläche (Panel) mal zeigt und auch erläutert wie genügsam das Hostingpaket sein darf. Ein WordPress „schluckt“ da deutlich mehr.

    • Alle Informationen werden über Dateien gesteuert. Inhalte werden genauso in Dateien abgelegt wie Konfigurationen auch. Natürlich haben Datenbank auch Vorteile, aber eben auch Nachteile. Für kleinere Websites sind daher diese kleinen CMS ohne Datenbank durchaus praktisch und ressourcenschonend. Wer zudem mit einer Versionsverwaltung wie GIT arbeitet, kann vollständig mit GIT arbeiten ohne zusätzlich Datenbanken synchronisieren zu müssen.

  3. Hey,
    klingt nach einer guten Alternative für den Einsteiger. Was mich jedoch interessiert: Wenn ich Einsteiger bin und mit Hilfe von Kirby die ersten Schritte erlerne, bekomme ich später Schwierigkeiten, wenn ich bereit bin, den nächsten Schritt mit WordPress o.Ä. zu machen und meinen Content übertragen möchte? Gibt es da Analogien oder baue ich eine komplett neue Seite.
    VG

  4. Hallo Gino,

    WordPress mit Typo3 zu vergleichen ist schon sehr gewagt :) Ich arbeite am liebsten mit WordPress und finde es gerade für kleinere bis mittelgroße Seiten perfekt und nicht überdimensioniert. Typo3 halte ich für das Richtige für große Websites.

    Natürlich ist es – vor allem für Menschen, die nicht viel Geld für Hosting und Co. ausgeben möchten – schön, dass es CMS-Systeme ohne benötigte Datenbank gibt.

  5. Es ist wirklich interessant wie dann die Ansichten auseinander driften, sobald es darum geht etwas für die Arbeit anderer zu zahlen. 15 Euro sind nun wirklich nicht viel verlangt. Für eine kommerzielle Nutzung dann mehr bezahlen zu müssen erachte ich auch nicht als verkehrt.

    Es gab hier auch die Aussage, dass bei einer neuen Version erneut eine Lizenz erworben werden muss. Ja, das ist doch überall so. Egal, ob Windows, ein Computerspiel oder eben eine neue CMS Version.

    Wahrscheinlich ist, dass die Leute, die eben nicht gewillt sind für die Arbeit, die jemand in das System gesteckt hat, etwas zu bezahlen, selbst nichts gratis heraus geben. Ich muss hier auch an die Diskussion denken, wenn Wikipedia um Spenden wirbt. Das Angebot ist kostenlos und der Spendenaufruf durchaus berechtigt, da das Betreiben des Portals auch Geld kostet. So ist es mit Kirby auch. Jeder, der darüber nachdenkt, sollte zu dem selben Schluss kommen, dass Arbeit bezahlt werden sollte. Wer hier anderer Meinung ist, der sollte auch umsonst arbeiten gehen. Wer nun mit den Vergleich kommt, aber es gibt das CMS in andere Form auch kostenlos, dem sei gesagt, dass man seine eigene Arbeit ja durch einen kostengünstigen Arbeitsplatz im Ausland ersetzen sollte. Es ist kurzsichtig und im höchsten Maße borniert, wenn man meint im Internet alles umsonst bekommen zu müssen.

  6. Hallo, das sieht nach einem wirklich interessanten System aus, was ich mich Frage, kann man über Kirby denn auch für Kunden einen Loginbereich einrichten, wie z.B. einen Pressebereich, welcher Login geschützt ist? Standardmäßig vielleicht nicht, aber ist so etwas grundsätzlich möglich? Es müssten sogeschen ja nur bestimmte Seiten geschützt werden und ein Login dafür vergeben werden. Weiß das zufällig jemand?

    • Hallo René,
      Ja das ist möglich: https://getkirby.com/docs/cookbook/authentication
      Aber bedenke das Kirby keine Frontendbearneitungsmöglichkeiten bietet.
      Ansonsten ist es auch recht einfach z.B. über Controller eigenen Komplexerern Code mitzuladen wodurch man eigene Funktionen entwickeln kann.
      Man darf nicht vergessen Kirby ist kein CMS mit dem man Webseiten zusammen klicken kann sondern übernimmt die Aufgabe den Inhalt zu verwalten.
      Klar könnte das auch noch etwas verbesser werden, aber in den meisten Fällen reicht es.
      Das sich Leute hier über den Preis aufregen kann ich nicht nachvollziehen. Von irgendwas muss der Bastian und seine Leute doch auch leben.
      Selbst wenn jetzt für Version 3 auch nochmal der Preis angehoben wird, ist es immer noch günstiger als andere CMS. Und wer ein CMS kommerziell einsetzt und nicht ca. 100 EUR mit im Projekt einplanen kann hat ganz andere Probleme. Und für die private Lizenz, lässt einfach mal den Starbucks Kaffee weg dann reichst auch für Kirby ;).

    • Hallo René, der einfachste Weg führt an sich zur Serverebene. Dort kann man – insofern man als Webserver Apache einsetzt – relativ einfach einen solchen Zugriffs-Schutz einrichten. Hier ist eine gut gemacht Anleitung: https://www.netz-gaenger.de/blog/grundlagen-webentwicklung/wie-schutze-ich-verzeichnisse-auf-meinem-webspace-per-htaccess/ – Möchte man das direkt mit Kirby lösen, kommt man – denk ich jedenfalls mal – nicht um eine individuelle Programmierung umher. Hier spielen populärere Systeme mit hoher „Community-Reichweite“ natürlich ihre Stärken aus. Hunderte Plugins stehen einem mit wenigen Klicks zur Verfügung um genau das zu erreichen. Im Falle von Kirby ist da mehr Handarbeit gefragt (oder man wählt halt den Weg über die Serverebene, dann ist der Aufwand überschaubar).

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