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Pixelbars Rückblick auf das WordCamp Europe in Wien

von Gino Cremer / Zuletzt aktualisiert am 11/08/2016 / Aus dem Agenturleben / Wordpress / 0
Auch in diesem Jahr packten wir wieder die Koffer, um am wichtigsten WordPress-Event des Jahres teilzunehmen - dem "WordCamp Europe". Mehr als 2000 Konferenzteilnehmer aus über 54 verschiedenen Ländern waren in Wien dabei und folgten während zwei Tagen mehr als 50 angebotenen Vorträgen. Das Wiener Museumsquartier platzte dabei nahezu aus allen Nähten. Und wer nicht live dabei sein konnte, der hatte die Möglichkeit, das Geschehen via Livestream im Netz zu verfolgen.

Interessante Einflüsse, Ideen und Ansätze für unsere Arbeit

Zahlreiche, speziell auf Entwickler und Programmierer ausgerichtete, Vorträge bescherten uns in Wien viele neue Ideen und Ansätze, die wir künftig in unsere Kundenprojekte einfließen lassen können. Ob es nun um neuartige Schnittstellen (Stichwort „WordPress REST API“), moderne Entwicklungs-Umgebungen, innovative Tools oder Programmiertechniken (Stichwort „React“) ging. Die Input-Vielfalt live vor Ort war schlichtweg beeindruckend. Auch wenn 30-minütige Vorträge Themen sicherlich nur grundlegend anreissen können, so erhält man dabei doch eine gute Basis, um verschiedene Einsatzzwecke auszumachen, die im Anschluss direkt gemeinsam „ausgetüftelt“ werden können.

Zwischenmenschlicher Austausch als weiterer Anreiz

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Neben dem Aufsaugen von neuen Informationen und Impulsen, geht es bei einer solchen Konferenz natürlich auch um die persönlichen Gespräche mit anderen Entwicklern. Während man im Alltag ja eher Kundenkontakte pflegt, hat man bei dieser Art Veranstaltung die Möglichkeit, zahlreiche Menschen der gleichen „Spezies“ zu treffen. Der Austausch an Erfahrungswerten ist dabei Gold wert und stellt eine Bereicherung für beide Seiten dar. Deshalb lohnt es sich auch, Hin und Wieder einen Vortrag „sausen zu lassen“, um eine interessante Diskussion aufrecht zu erhalten.

Kunterbunte Menschen-Vielfalt

Wer glaubt, man begegne bei einem WordCamp lediglich nerdigen Entwicklern, der täuscht sich! Der WordPress-Kosmos besteht aus den unterschiedlichsten Menschen: Hier treffen Übersetzer auf Designer, Projektmanager auf Startup-Gründer und Programmierer auf PR-Fachkräfte. WordPress verbindet also gleichermaßen Technik mit Kommunikation, Redaktion mit Gestaltung, … . Alles wunderbare Zutaten, die für einen interessanten und hervorragend bekömmlichen Teilnehmer-Mix sorgen.

Beeindruckende Kulisse: Vorträge zwischen wertvollen Kunstwerken

Das Museumsquartier in Wien entpuppte sich nicht nur aufgrund seiner perfekten Lage mitten im Stadtzentrum als idealer Austragungsort der Konferenz. Von den drei großen Sälen, die für die verschiedenen Vorträge zur Verfügung standen, war der Beeindruckendste mit Sicherheit der Saal im Leopold-Museum. Als kleines „Schmankerl“ durften wir mit unseren Eintritts-Badge sogar kostenlos durch die gesamte Ausstellung flanieren.

Klimatisierte Säle und viel Platz in den Hallen E und G

Deutlich mehr Platz als im Leopold-Museum fanden die zahlreichen Teilnehmer in den Sälen E und G des Museumsquartiers (zugegeben…die Namenswahl für die Säle ist nicht sonderlich originell).

Hier wurden die deutlich „populäreren“ Vorträge und Sessions abgehalten, unter anderem auch das mit Spannung erwartete Interview mit WordPress-Gründer Matt Mullenweg. Dieses wurde in einem Saal live durchgeführt und im anderen via Livestream auf Großleinwand übertragen.

Ball als krönender Abschluss – gefolgt vom „Contributor Day“

Nach zwei vollgepackten Konferenztagen wurde das Ende des regulären WordCamps mit einem zünftigen Ball begossen. Bis zur späten Stunde wurde ausgelassen getanzt, mitgesungen und gefeiert. Und wer der Gespräche noch immer nicht überdrüssig war, der konnte bei einem Bierchen mit Gleichgesinnten weiter quatschen. Summa Summarum ein toller Abschluss mit vielen Lachern, Pointen und netten Gesprächen.

Am Sonntag stand dann zu guter Letzt noch der traditionelle „Contributor Day“ auf dem Programm. Während Freitags und Samstags eher das Konsumieren von Vorträgen sowie das Networking im Vordergrund stehen, geht es während des „Contributor Days“ um die Weiterentwicklung der Gemeinschafts-Plattform WordPress.

2017: Auf nach Paris!

Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein WordCamp Europe geben. Die Wahl für den Austragungsort 2017 fiel dabei auf Paris. Dies wurde dem Plenum bei der Endversammlung mitgeteilt. Natürlich wird auch Pixelbar in Paris mit von der Partie sein, um wieder mit vielen neuen Ideen und Kontakten im Gepäck die Heimreise anzutreten.


Gino Cremer

Ich bin Geschäftsführer der auf Weblösungen spezialisierten Agentur Pixelbar aus dem belgischen Eupen.

Ich habe langjährige Erfahrung mit CMS-basierten Kundenprojekten, vornehmlich auf WordPress-Basis und bin ein Webdesigner der ersten Stunde.

Daneben arbeite ich auch als Dozent und Berater am WIFI Wien im Bereich Social Media und Webdesign.

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